Damenracer:   Gitane, rot

Marke:


Typ:


Nickname:


Farbe:


Jahrgang:


Masse:



Rahmen-Nr.:


Bremsen:


Bremshebel:


Kabelhüllen:

Schalthebel:


Schaltwerk:


Umwerfer:


Vorbau

Lenker:

Lenkerband:


Kurbel:


Pedale:       

Reifen:

Nabe:


Felgen:


Sattel:


Zustand:













































































































 

Gitane, FRA

Damenracer, 10-Gang

„Maria“

rot

1978


520 mm (Sattelrohr, Mitte Tretlager bis OK Sattelrohr)
Geeignet für Körpergrössen von ca. 155 - 165 cm

7

Mafac „Racer“

Mafac

weiss (neu)

Shimano Altus

Shimano Altus

Shimano Altus

Atax

Guidons Philippe

Fizik Microtex, pink (neu)

Super Maxi

Sars, Alu eloxiert, pink (neu)

Kenda Kontendor Competition (700 x 26C), pink (neu)

Normandy Hochflanschnabe

Mavic, Alu 16 mm

Fabrik AD Saddle, pink (neu)

Eine Seltenheit auf Schweizer Strassen ist dieser Gitane Damenflitzer aus den 1970er Jahren allemal. Die Farbkombination mit den neuen Anbauteile mach das rassige Velo zum Unikat. 
Das Fahrrad ist in sehr gutem Zustand, es sind wenige Lackaschäden vorhanden. Velo wurde demontiert, gereinigt und wieder zusammengebaut. Die neuen Teile geben dem Velo nicht nur das gewisse etwas sondern sorgen auch für uneingeschränkten Fahrspass und beinahe Geräusch loses gleiten.


VERKAUFT,
nach Zürich.



Herleitung des Übernamens: „Maria“
Maria Canins (* 4. Juni 1949 in Stern, Abtei) ist eine ehemalige italienische Radrennfahrerin, Skilangläuferin, Mountainbikerin und Radsport-Weltmeisterin.

Maria Canins ist mit ihren Erfolgen und ihrer Vielseitigkeit eine sportliche Ausnahmeerscheinung. Von 1969 bis 1981 betrieb sie erfolgreich Skilanglauf, so gewann sie u. a. 15 nationale Titel und 1985 als erste Italienerin den schwedischen Wasalauf. Zehnmal in Folge, von 1979 bis 1988, konnte sie den italienischen Skilanglaufmarathon Marcialonga für sich entscheiden.

1981, mit 32 Jahren, entschied sich Maria Canins für den Profi-Radsport. Da sie zu diesem Zeitpunkt schon ein Kind hatte, wurde sie „La mammina volante“ (ital. „das fliegende Mütterchen“) genannt. Schon ein Jahr später wurde sie Zweite bei der Straßen-WM im britischen Goodwood, im Jahr darauf Dritte. 1985 wurde sie erneut Vize-Weltmeisterin, bei der Straßen-WM 1988 in Seoul schließlich Weltmeisterin im Mannschafts-Zeitfahren.

Ihre große Stärke waren Etappen-Rundfahrten: 1988 gewann sie den Giro d’Italia Femminile; 1987 die Tour de l’Aude Féminin sowie 1985 und 1986 die Grande Boucle Féminine (bekannt als Tour de France Féminin). Mehrfach belegte sie auch zweite und dritte Plätze in der Gesamtwertung von Rundfahrten. Sechsmal wurde sie italienische Meisterin im Straßenrennen und ist damit Rekordhalterin.

Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wurde Maria Canins Fünfte im Straßenrennen; vier Jahre später bei den Spielen in Seoul belegte sie Platz 32.

1995 trat Maria Canins vom Profi-Radsport zurück und wandte sich dem Mountain-Bikefahren sowie dem Wintertriathlon zu. Auch in diesen Disziplinen gelangen ihr zahlreiche Erfolge wie der Gewinn des Weltmeistertitels im Wintertriathlon 1997 und 1999.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Canins)




Zusatzinformationen zu diesem Objekt:

Gitane ist ein französischer Fahrradhersteller, dessen Produktionsstätten sich heute in Romilly-sur-Seine befinden. Der Markenname „Gitane“ steht für eine Zigeuner-Frau. Insbesondere zwischen den 1960er und 1980er Jahren war die Marke Gitane stark an den französischen Profiradsport gebunden. In dieser Zeit rüstete die Firma Fahrer wie Jacques Anquetil (1963-1965), Lucien van Impe (1974-1976), Bernard Hinault (1975-1983), Laurent Fignon (1982-1988) und Greg LeMond (1981-1984) aus. Heute gehört die Marke Gitane über die Cycleurope SAS zur Grimaldi Group.

Die Ursprünge von Gitane finden sich bereits im Jahr 1925, als Marcel Brunelière eine Schmiede für Werkzeug und Agrarbedarf bei Machecoul unweit von Nantes im Departement Loire-Atlantique eröffnete. In seiner Schmiede fing er nach und nach an, Fahrradteile zu produzieren. 1926 eröffnete er eine Werkstatt zur Fahrradmontage für G.M.B und Marbru.

Brunelière fing im Jahr 1930 an, erste Fahrräder selbst zu montieren und wählte hierfür den Markennamen Gitane. In den 1950er Jahren wurde die Produktpalette um leichte Motorräder erweitert. Der Firmenname wurde im Jahr 1960 in Micmo geändert, aber der Markenname Gitane wurde weiterhin für die Fahrräder der Firma benutzt. Im Jahr 1974 erwarb der französische Kraftfahrzeughersteller Renault ein Drittel der Aktienanteile von Micmo, um im Jahr 1976 die Firma komplett zu übernehmen.

Im Jahr 1985 wurde Micmo schließlich von Renault wieder verkauft. Die Firma wurde schließlich im Jahr 1992 in Zusammenarbeit mit Peugeot und dem spanische Fahrradhersteller BH in die Cycleurope Gruppe eingegliedert, um dem Marktdruck, insbesondere aus Asien, standzuhalten. Schließlich wurde Cycleeurope ein Teil der Grimaldi-Gruppe.



(Bild: http://www.gitaneusa.com/history.asp)