Ladyracer:  Motobecane, resedagrün

Marke:


Typ:


Nickname:


Farbe:


Jahrgang:


Masse:



Rahmen-Nr.:


Bremsen:


Bremshebel:


Kabelhüllen:


Schalthebel:


Schaltwerk:


Umwerfer:


Vorbau:


Lenker:


Lenkergriffe:


Kurbel:


Pedale:


Reifen:


Nabe:



Sattel:




Zustand:









































































 

Motobecane, FRA


Damenracer, 10-Gang


„Marion“


resedagrün metallic


1970er


535 mm (Sattelrohr, Mitte Tretlager bis OK Sattelrohr)

Geeignet für Körpergrössen von ca. 155 - 165 cm


4474540


Motobecane Mittelzugbremsen


Weinmann


dunkelbraun (neu)


Huret 1478


Huret


Huret


Pivot


Gerader Lenker, Alu eloxiert, 460mm breit  (neu)


Sixpack Fingertrix schwarz (black-silver) (neu)


Motobecane


Atom 440


Michelin Dynamic Classic 28-622, schwarz/beige


HR: Normandy M 28 78

VR: Sachs-Maillard D 45 90


Brooks Kernledersattel B17 S Standard Classic

Damenmodell, schwarz (neu)



Dieser Damenracer der französischen Fahrradmarke

Motobecane aus den 1970er Jahren ist in perfektem und

beinahe originalem Zustand.

Das Velo wurde demontiert, gereinigt und wieder

zusammengebaut. Die neuen Teile passen sich dezent in

den Bestand ein.



CUSTOM MADE,

parkt in Zukunft wohl ab und zu an der Mittelstrasse vor

dem Sattler.




Herleitung des Übernamens: „Marion“
Marion Clignet (* 21. Februar 1964 in Hyde Park, New York) ist eine ehemalige französische Radsportlerin, die auf Bahn und Straße erfolgreich war, sechs Weltmeister-Titel und zwei olympische Silbermedaillen errang.

Im Alter von 22 Jahren wurde bei Marion Clignet Epilepsie diagnostiziert, und die Ärzte verboten ihr das Autofahren. Also wandte sie sich dem Radsport zu. 1990, im Alter von 26 Jahren, wurde sie Zweite bei den US-amerikanischen Meisterschaften auf der Straße, wegen ihrer Krankheit jedoch von der „US Cycling Federation“ ignoriert. Daraufhin entschloss sich Marion Clignet, für Frankreich, dem Heimatland ihrer Eltern, zu starten.

1991 errang Clignet mit dem französischen Team den Weltmeister-Titel im Mannschaftsfahren auf der Straße. 1993 wurde sie Zweite bei der Grande Boucle Féminine und 1994 gewann sie den Chrono des Nations. Im selben Jahr wurde sie Weltmeisterin in der Einerverfolgung auf der Bahn; diesen Erfolg konnte sie 1996 sowie 1999 wiederholen. 1999 und 2000 wurde sie zudem Weltmeisterin im Punktefahren. Zudem konnte sie mehrere nationale französische Titel auf Bahn und Straße gewinnen.

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta sowie bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney belegte Marion Clignet jeweils den zweiten Platz in der Einerverfolgung auf der Bahn.

1993 wurde Marion Clignet bei den Bahn-Weltmeisterschaften positiv auf Koffein getestet und für sieben Monate wegen Dopings gesperrt.

Heute ist Marion Clignet als Trainerin tätig; so betreute sie 2005 das U-23-Radsport-Team von Neuseeland. Sie verfasste ihre Autobiografie Tenacious und engagiert sich für die Aufklärung über Epilepsie. Zurzeit ist sie die Sprecherin der französischen „Fondation Française pour la Recherche sur l’Epilepsie“; von 1988 bis 1990 hatte sie diese Funktion bei der US-amerikanischen „Epilepsy Foundation of America“ inne.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Marion_Clignet)


(Bild: http://franceolympique.com)



Zusatzinformationen zu diesem Objekt:

Motobécane war ein französischer Zweirad- und Motorenhersteller, der von 1923 bis 1984 existierte. Motobécane bedeutet übersetzt „Motordrahtesel“.

Motobécane stellte Motorräder, Mofas (Mobylette/Moby ab 1949), die Velosolex in Lizenz und nicht zuletzt Fahrräder her und war neben Peugeot einer der bekanntesten französischen Zweiradhersteller. Nach dem Konkurs 1984 wurde die Firma von Yamaha gekauft, sie wird unter dem Namen M.B.K. Industrie weitergeführt.

Als einer der ersten Fahrzeughersteller begann Motobecane Ende der 1940er mit der Entwicklung von Getrieben mit stufenloser Kraftübertragung, aus denen in den 1950ern der Typ Mobymatic hervorging.

Einzelteile von Motobécane sind mit einem breiten M gestempelt, dessen Mittelstriche bis zur Grundlinie reichen. Manchmal trägt dieses M eine dreizackige Krone. So können viele Einzelteile zumindest dem Hersteller zugeordnet werden. Andere Teile stammen von Zulieferern, wie z. B. die meisten Vergaser der motorisierten Fahrzeuge von Gurtner. Besonders rar sind, wie bei vielen Oldtimern, Teile aus Kautschuk und Elastomeren, da diese verhärten und rissig werden.

Wie viele andere französische Fahrzeughersteller gibt auch Motobécane in seinen Werkstattbüchern zahlreiche Spezialwerkzeuge an. Viele davon sind zwar komfortabel, aber nicht zwingend notwendig, wenn man ein wenig Geschick mit Standardwerkzeugen mitbringt.

Einige Mofas von Motobécane waren für höhere Leistung ausgelegt, erhielten aber in Deutschland nur eine Betriebserlaubnis bis 25 km/h, um als Mofas zu gelten und ab 15 Jahren gefahren werden zu dürfen (Beispiel: Typ N 150). Diese Fahrzeuge wurden für den deutschen Markt gedrosselt ausgeliefert, was der Lebensdauer der Motoren zugutekam, wenn diese nicht willkürlich frisiert wurden.

Motoren von Motobécane wurden auch in Leichtfahrzeugen wie dem Arola verwendet.

Eine Gemeinschaft von Sammlern hat sich für Fahrzeuge von Motobécane noch nicht zusammengefunden. Aktuell angebotene Exemplare befinden sich zumeist in einem nicht betriebsbereiten Zustand.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Motobécane)