Marke:               Koga Miyata, NED/JPN

Typ:                    Exerciser, 14-Gang

Nickname:         „Keirin“

Farbe:                telemagenta-signalviolett

Jahrgang:          1992

Masse:               620 mm (Sattelrohr, Mitte Tretlager bis OK Sattelrohr)
                           575 mm (Oberrohr, Mitte Sattelrohr bis Mitte Steuerrohr)
                           Für Körpergrössen von 183 - 198 cm geeignet

Rahmen:            Stahlrahmen gemufft, Hardtlite FM-1


Gabel:                Hi-Manga HM-2

Bremsen:          
Shimano 105

Bremshebel:      Shimano 105

Schalthebel:      Shimano 105

Schaltwerk:       Shimano 105

Umwerfer:         Shimano 105

Vorbau:             
Cinelli, Alu

Lenker:              Cinelli Rennlenker, Alu

Lenkerband:     Kunstleder, schwarz

Kurbel:               Shimano 105

Pedale:              MKS Silvan „Stream“, silber (neu)

Reifen:               Schwalbe Lugano, Active Line K-Guard, schwarz (neu)

Nabe:                 Shimano 105

Felgen:              Wolber, GTX 2, 622 (700c), schwarz

Sattel:                Koga-Miyata, Leder, schwarz

Zustand:            Der Cityracer wurde komplett gereinigt und überarbeitet.

                           Der Rahmen ist neuwertig, ohne einen einzigen

                           Lackschaden. Der Renner ist praktisch nie gefahren
                           worden und ist beinahe in Originalzustand.
                           Die neuen Teile (siehe Vermerk (neu)) ordnen sich dem
                           bestehenden Gestaltungsprinzip unter.

                           Ein weiterer strahlend farbiger Japaner.


                           VERKAUFT,

                           nach Bern-Ost.




                           Weitere Fotos und Informationen sind auf Wunsch

                           jederzeit erhältlich.




Herleitung des Übernamens: „Keirin“

Keirin (von jap. 競輪, Keirin, dt. „Radrennen“) ist eine Disziplin des

Bahnradsports. Es handelt sich um eine aus Japan stammende Variante des

Sprints; sie wird auch als „Kampfsprint“ bezeichnet.



Geschichte
Keirin-Lauf bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2011 in Apeldoorn

Keirin wurde 1948 in Japan als Wettsport eingeführt; die Einnahmen aus den Wetten waren damals für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht. 1980 wurde Keirin in das Programm von UCI-Bahn-Weltmeisterschaften für Männer aufgenommen, seit 2002 auch für Frauen. Seit dem Jahr 2000 ist Keirin für Männer ein olympischer Radsportwettbewerb. Bei den Olympischen Spielen 2012 wurden erstmals Medaillen in einem Keirinwettbewerb für Frauen vergeben. Recherchen, über die die BBC 2008 berichtete, legen den Verdacht nahe, dass die Japanische Keirin Stiftung (JKA) der Union Cycliste Internationale (UCI) in den 1990er Jahren drei Millionen Dollar für die Aufnahme von Keirin in das olympische Programm zahlte.


Regeln

Nach den Regeln der UCI werden Keirinläufe in der Regel mit sechs Fahrern über eine Distanz von etwa 1.500 Metern ausgetragen. Während der ersten Hälfte der Distanz fährt ein Schrittmacher auf einem Derny oder auf einem elektrisch angetriebenen Rad vor dem Feld her und beschleunigt langsam von ca. 30 km/h auf eine Geschwindigkeit von etwa 50 km/h. Nachdem der Schrittmacher nach 750 Metern die Bahn verlassen hat, setzt der eigentliche Finalkampf ein. Je nach Teilnehmerzahl wird Keirin in mehreren Turnier-Runden ausgetragen. Eine vorher festgelegte Anzahl an Teilnehmern erreicht dann jeweils die nächste Runde.


Keirin in Japan

In Japan benutzt auch der Schrittmacher ein Rennrad, pro Lauf starten neun Fahrer. Auch ist mehr Körpereinsatz zulässig als bei Rennen der UCI. Die Fahrer tragen zum Schutz gegen Stürze einen Plastikpanzer unter ihren bunten Trikots.

Heute werden in Japan jährlich rund 15 Milliarden Euro bei 40.000 Rennen umgesetzt und die sich im Wesentlichen aus Sportwetten ergebenden Gewinne zur Unterstützung der heimischen Fahrrad-Industrie genutzt. Die Rennen werden auf 50 Radrennbahnen der JKA mit über 4000 professionellen Fahrern ausgetragen.

Um Wettmanipulationen durch Beeinflussung der Fahrer zu vermeiden, gehen die Fahrer während der Wettkampfphase in Klausur: Sie leben in speziellen Hotels neben den Velodromen und dürfen weder physisch noch per Telefon Kontakt mit der Außenwelt haben. Um eine Fahrer-Lizenz zu erhalten, müssen sie eine zehnmonatige „Keirin-Schule“ besuchen und eine Prüfung ablegen. Ausrüstung und Bekleidung sind vorgeschrieben. Die Fahrer selbst sind in ein vierstufiges Leistungssystem eingeteilt. Innerhalb der Rennen der obersten Leistungsklasse findet jährlich im Frühjahr die sogenannte „Internationale Keirin Serie“ statt, zu der erfolgreiche ausländische Rennfahrer eingeladen werden. Um sich auf die speziellen Regeln einzustellen, müssen auch sie für zwei Wochen die „Keirin-Schule“ mit Prüfung absolvieren. Mit elf Teilnahmen ist der Belgier Michel Vaarten der Ausländer mit den meisten Starts bei der japanischen Keirin-Serie. Deutsche Starter waren bisher u. a. Dieter Giebken, Michael Hübner, Sören Lausberg, Jan van Eijden, Jens Fiedler und Stefan Nimke.

Der zehnfache japanische Profi-Weltmeister im Sprint Kōichi Nakano siegte in den 1970er und 1980er Jahren bei den heimischen Keirin-Serien mehrfach in Folge. International startete er allerdings nie im Keirin.

Von 1949 bis 1964 wurden bei den Keirinrennen in Japan auch Wettbewerbe für Frauen ausgetragen. 2012 wurde der Frauenwettbewerb unter dem Titel Girl's Keirin wieder eingeführt. Die Frauen müssen, ebenso wie die Männer, die Keirinschule durchlaufen. 2014 wurde die deutsche Fahrerin Miriam Welte neben der Spanierin Helena Casas zur Teilnahme geladen.



(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Keirin)



Zusatzinformationen zu diesem Objekt:

Koga ist ein niederländischer Hersteller von Fahrrädern der oberen Preisklasse. Sitz des Unternehmens ist Heerenveen. Der Betrieb ist Tochter der Accell-Gruppe. Bis 2010 wurden als Markenname Koga-Miyata geführt. Da die Zusammenarbeit mit dem Rahmenbauer Miyata mittlerweile beendet war, reduzierte man den Markennamen auf den im Sprachgebrauch bekannten Firmennamen Koga.


Geschichte
Die Firma Koga wurde 1974 von Andries Gaastra, dem Sohn des Gründers der Traditionsmarke Batavus, gegründet; der Name ist ein Kofferwort aus seinem Familiennamen und dem Geburtsnamen seiner Frau, Kowallik. Koga verkaufte zunächst nur Rahmen, ab 1976 fertigte man Kompletträder mit Rahmen des renommierten japanischen Fahrradbauers Miyata Kōgyō K.K. (der Büchsenmacher Eisuke Miyata hatte 1892 das erste japanische Fahrrad mit Diamantrahmen hergestellt). Heute entwickelt und produziert das Unternehmen Renn- und Tourenräder, Trekking- und Mountainbikes, Stadt- und Klappräder sowie Tandems. Als Rahmenmaterial werden Chrom-Molybdän-Stahl, Aluminium und Carbon verwendet.

Koga versteht sich als Fahrradhersteller höchster Qualität. Für alle Fahrräder werden die Rahmengeometrien und verwendeten Teile exakt an den Zweck angepasst. Falls die benötigten Komponenten nicht auf dem Markt vorhanden sind, werden oft gemeinsam mit Zulieferern eigene Koga-Teile entwickelt. Ein oft angepasstes Merkmal ist die Rahmenrohrstärke, welche je nach Anforderung variiert. Die Preise für die jeweiligen Spitzenmodelle in den verschiedenen Bauarten liegen nicht selten bei über 3.000 Euro. Der Einstieg bei Koga liegt bei 1000 Euro pro Rahmen.

Koga verkauft die Fahrräder nur über den Vertragshändler. Einige davon räumen der Marke extra viel Raum ein und haben einen sogenannten Koga Quality Stores eingerichtet, von denen es in Deutschland drei gibt. Die Fahrräder werden überwiegend in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Dänemark und der Schweiz verkauft. Wichtige weitere Exportländer sind Japan und Südkorea.

Der Hersteller unterstützt als Sponsor und Ausrüster mehrere Radsportteams in den Niederlanden und Deutschland. u.a. das Koga Cycling Team.

Die Koga B.V. gehört – wie auch die Hersteller Hercules, Batavus und Sparta und weitere – zur börsennotierten niederländischen Accell Group. Der Gesamtumsatz von Accell betrug 2008 538 Millionen Euro.


Zeitlinie
1974       Gründung des Unternehmens
1976       Markteinführung handgefertigter Räder
ab 1980  Sponsoring von Radsportteams
1984       Erweiterung des Sortiments auf Reiseräder
1986       Herstellung von Mountainbikes
1993       Bau von
Hybridfahrrädern
1998       Börsengang von Koga-Accell
2006       Herstellung von E-Bikes


(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Koga_(Fahrradhersteller))





 

Renner:   Koga Miyata, magenta/violett