Rennvelo: Fausto Coppi, perlweiss/grau

























































































































 

Marke:                Fausto Coppi, ITA

Typ:                     Rennvelo, 14-Gang

Nickname:          Il Campionissimo

Code:                  trds199: t.rides.coppi.91.12.2018

Farbe:                 perlweiss, grau

Jahrgang:          1991

Masse:                545 mm (Sattelrohr, Mitte Tretlager bis OK Sattelrohr)
                            550 mm (Oberrohr, Mitte Sattelrohr bis Mitte Steuerrohr)
                            Für Körpergrössen von 165 - 175 cm geeignet

Rahmen:             Stahlrahmen gemufft, Oria Special TT 0.9

Rahmen-Nr.:      3

Bremsen:           Shimano Exage Motion

Bremshebel:      Shimano Exage Motion

Schalthebel:      Shimano Light Action, SL-A400

Schaltwerk:       Shimano Exage 300EX

Umwerfer:         Shimano Exage 300EX

Vorbau:              3ttt, silber

Lenker:              ITM - Italmanubri, Mod. Europe, Alu

Lenkerband:     Brooks Leather Bar Tape, grün (neu)

Kurbel:              Shimano Exage 300EX

Kettenblätter:   Shimano Biopace,  Alu 52/40

Pedale:              Shimano PD-M324 SPD (neu)

Reifen:               Panaracer RiBMo  (700 x 23C), weiss (neu)
                           schwarz/braun (neu)


Radsatz:            High Performance HR22

Kette:                Shimano HG-40, grau (neu)


Sattel:                Brooks B17, Kernleder, grün (neu)



                           CUSTOM MADE,

                           geht nach Riehen.





Herleitung des Übernamens: „Il Campionissimo
Fausto Coppi (* 15. September 1919 in Castellania; † 2. Januar 1960 in Tortona) war ein italienischer Radrennfahrer und dreifacher Weltmeister. Coppi, genannt „il Campionissimo“ („Weltmeister der Weltmeister“), war einer der erfolgreichsten und populärsten Radfahrer der Geschichte. Er gewann zweimal die Tour de France und fünfmal den Giro d’Italia. Die von ihm gegründete Rennradmanufaktur wurde 1994 samt den Markenrechten von Masciaghi übernommen.


Radsport-Laufbahn

Seinen ersten großen Erfolg feierte Fausto Coppi schon 1940, als er im Alter von 20 Jahren erstmals den Giro d’Italia gewann. Dabei profitierte er von der Unterstützung durch seinen damaligen Teamkollegen Gino Bartali, der im Vorjahr Sieger des Giro geworden war. 1942 stellte Coppi einen neuen Stundenweltrekord (45,871 km) auf, der 14 Jahre lang Bestand haben sollte, bis Jacques Anquetil ihn 1956 verbesserte. Später gestand Coppi ein, bei dieser Rekordfahrt mit Amphetaminen gedopt gewesen zu sein. Seine vielversprechende Karriere wurde durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Erst 1946 konnte er wieder Rennen fahren. Es folgte eine Erfolgsserie, die erst von Eddy Merckx übertroffen werden sollte.

Zweimal, 1949 und 1952, gewann Coppi als erster Rennfahrer das begehrte „Double“, also nacheinander die Gesamtwertung von Giro d’Italia und Tour de France. Fünf Siege konnte der „Campionissimo“ insgesamt beim Giro einfahren, gemeinsam mit Alfredo Binda und Eddy Merckx hält er damit den Rekord. Fausto Coppi dominierte aber auch die schwersten Eintagesrennen, trotz einer gewissen Sprintschwäche: Er gewann fünfmal die Lombardei-Rundfahrt, dreimal Mailand–Sanremo und einmal Paris–Roubaix. Dazu wurde er 1953 Straßen-Weltmeister. Im selben Jahr wurde er von den Verantwortlichen der Tour de France nicht eingeladen, da sie befürchteten, dass durch die Dominanz Coppis das öffentliche Interesse an der Tour nachlassen würde.


Rivalität mit Bartali

Die aktive Zeit Fausto Coppis wird als der Beginn der „goldenen Zeit des Radsports“ bezeichnet. Einen wichtigen Faktor für diese Einschätzung stellt die Konkurrenz Coppis mit dem fünf Jahre älteren Gino Bartali dar. Mit Bartali und Coppi trafen die beiden wohl größten italienischen Radrennfahrer ihrer Zeit aufeinander – es entwickelte sich die berühmteste Rivalität der Radsportgeschichte, und die riesige italienische Fangemeinde teilte sich in die Lager der „Bartalisten“ und der „Coppisten“.

In Wirklichkeit sahen sich beide allerdings gar nicht als Rivalen, wofür auch ein legendäres Bild des Reporters Carlo Martini aus dem Jahr 1952 steht, als Bartali mit 38 Jahren das letzte Mal an einer Tour de France teilnahm und nochmals Vierter wurde: Coppi fährt im Goldtrikot voraus durch die alpine Steinwüste am Galibier, hinter ihm Gino Bartali. Coppi streckt den rechten Arm nach hinten, Bartali beugt sich über den Lenker nach vorn und reicht dem Rivalen einen Bidon. Später kam durch Martinis Fotoagentur heraus, dass das berühmte Bild eigens für den Fotografen nachgestellt worden war: In Wirklichkeit hatte die Szene bereits einen Tag vorher stattgefunden.


Privates und Tod

Coppis Laufbahn war auch von Schicksalsschlägen geprägt: 1951 starb sein jüngerer Bruder Serse, ebenfalls Radrennfahrer, nach einem Sturz; auch seine beiden Schwestern starben in jungen Jahren. Fausto selbst erlitt im Verlauf seiner Karriere zahllose Knochenbrüche und schwere Verletzungen.

1953 wurde publik, dass Coppi seine Ehefrau verlassen hatte, um mit der ebenfalls verheirateten Giulia Occhini, der sogenannten „dama bianca“, zusammenzuleben. Im Italien der 1950er Jahre war diese Liaison, aus der ein Sohn, Faustino, entstammte, ein Skandal. Selbst der Papst forderte öffentlich, Coppi solle zu seiner Frau zurückkehren. Beide wurden wegen Ehebruchs und weil sie sich weigerten, ihre Beziehung zu beenden, zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Ende 1959 infizierte sich Fausto Coppi bei einem Rennen im afrikanischen Obervolta mit Malaria. Nach seiner Rückkehr nach Italien brach die Krankheit aus, der Erreger wurde im Krankenhaus zunächst aber nicht erkannt, und Coppi starb im Alter von 40 Jahren. Seine Grabstätte befindet sich im Mausoleo seines Geburtsortes Castellania im Piemont.


Ehrungen

Fausto Coppi zu Ehren wird seit 1965 am höchsten Punkt des Giro d’Italia die Bergwertung Cima Coppi vergeben. Dieser Anstieg bringt am meisten Punkte in der Bergwertung des Giros. Am häufigsten war dies bisher das Pordoijoch.

Auch der Asteroid (214820) Faustocoppi wurde 2017 nach ihm benannt.


(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Fausto_Coppi)




(Bild: biografieonline.it/biografia-fausto-coppi





Zusatzinformationen zu diesem Objekt:

Fausto Coppi bicycles emulate the famous history of one the greatest cyclists the world has ever seen. They are a classic build with a simple, yet beautiful style.


Fausto Coppi did not have a huge interest in school and would often be seen skipping classes to ride his rusty old bicycle, so it came as no surprise that he left education at the tender age of 13. Soon after, he started working in a butchers shop, but never lost sight of his dream; to become a professional cyclist. His uncle, who shared Coppi’s enthusiasm for cycling gave young Coppi 600 lire to buy his first proper racing bicycle. At the age of age 15, he competed in his first race, winning with ease and as a prize was awarded 20 lire and a salami sandwich. In 1938, he turned 19 and added another first place to his winning tally; this time the prize was an alarm clock.


Whilst working at the butchers, Fausto Coppi met Biagio Cavanna, a professional masseur, who would visit him regularly. Cavanna encouraged Coppi to take part in professional competitions and compete against the best cyclists in the world. Following his advice, in 1938 Coppi embarked upon his professional carrier. He went on to win the Giro d'Italia five times, the Tour de France twice, and in 1953 he won the World Championship. Coppi had achieved his dream and as a result a legacy was born.


In the late 1950s, Fausto Coppi made a deal with Fiorelli of Novi Ligure to start manufacturing bicycles. These vintage bicycles were very similar to Fiorelli's own designs, apart from the finish and branding. When Fausto Coppi passed away from malaria in 1960 this contract was still valid, but his family later decided to sell the rights of the Fausto Coppi name to Maschiagi. Maschiaghi searched tirelessly for a frame maker that could produce high quality classic bicycle frames. It wasn’t until they found an old engineer who had been making frames for Ciöcc in the 1970s that they began redeveloping the Coppi bicycle.


Some of the most famous Coppi bicycles were spawned after the great man’s most famous wins. In 1962, the Coppi Campionissimo was born, taking its name from its hero, Coppi, who was given the nickname Campionissimo which literally translates to champion of champions. The next model to be introduced was the Fausto Coppi Lugano 5, named in recognition of Coppi’s success at the World Championships in 1953 in Lugano, Switzerland. These are perhaps two of the most popular vintage Coppi bicycles, but all of the Fausto Coppi's designs are now highly valued by collectors.




(Quelle: www.steel-vintage.com/fausto-coppi?___store=main_store_german)