Marke:                Wheeler Desanzano, CH/TWN

Typ:                     Rennvelo „Racing Desenzano 4200“, 14-Gang

Nickname:          „Alex“

Code:                  trds215: t.rides.wheeler.92.05.2019.

Farbe:                 ultramarinblau

Jahrgang:          1992

Masse:                560 mm (Sattelrohr, Mitte Tretlager bis OK Sattelrohr)
                            560 mm (Oberrohr, Mitte Sattelrohr bis Mitte Steuerrohr)
                            Für Körpergrössen von 174 - 184 cm geeignet

Rahmen:             Stahlrahmen gemufft, Tange Plain Gauge Tubing Cr-Mo

Rahmen-Nr.:      nicht erkennbar


Gabel:                Tange Full Cr-Mo Investment Crown, verchromt

Bremsen:           Shimano RX-100 Dual Pivot

Bremshebel:      Shimano RX-100

Schalthebel:      Shimano RX-100

Schaltwerk:       Shimano RX-100 F/R, SIS 14-Speed

Kette:                 Shimano CN-HG40 (neu)


Lenker:              Rennlenker SR Sakae Custom

Lenkerband:     Cinelli Caleido Ribbon, weiss (neu)

Kurbel:              Shimano RX-100 52/42T, 170mm

Pedale:              MKS ,Silvan Stream‘, schwarz (neu)

Reifen:               Kenda Kontender Comp (700 x 23C), schwarz/weiss (neu)

Felgen:              Mavic 192 Alloy 700c

Sattel:                Ritchey Streem, schwarz (neu)

Beschrieb:         Dieser tolle Renner aus den frühen 1990er Jahren wurde
                           auf Bestellung aus Sursee in Taiwan mit Tange-Kompo-
                           nenten aus Japan zusammengebaut. Sehr selten
                           gebraucht wurde es nach längerer Lagerzeit von t.rides

                           wieder aufgefrischt und mit neuen Teilen versehen.



                           VERKAUFT,
                           ins Breitenrainquartier.



                           Weitere Fotos und Informationen sind auf Wunsch

                           jederzeit erhältlich.




Herleitung des Übernamens: „Alex“
Alex Zülle (* 5. Juli 1968 in Wil SG, wohnhaft in Zuckenriet SG) ist ein ehemaliger Schweizer Radrennfahrer. Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei Gesamtsiege der Vuelta a España und ein Weltmeistertitel im Einzelzeitfahren. Außerdem belegte er zweimal den zweiten Rang der Tour de France.


Karriere

Zülle begann seine Profikarriere 1991 beim Radsportteam ONCE und entwickelte sich dort zum Spezialisten für Etappenrennen und Zeitfahren. Er wurde Zweiter der Tour de France 1995 und gewann er die Vuelta a España 1996 und 1997. 1996 wurde er außerdem Weltmeister im Zeitfahren. Zülle übernahm 1996 und 1997 zudem zweimal kurz die Führung der UCI-Weltrangliste.

Zur Saison 1998 wechselte Zülle zur französischen Mannschaft Festina um Richard Virenque, Zweiter der Tour de France 1997, und Laurent Dufaux, Zweiter der Vuelta a España 1996.

Im Folgejahr bestritt Zülle für Festina erstmals den Giro d’Italia 1998. Der Schweizer gewann drei Etappen und trug das Rosa Trikot mit kurzen Unterbrechungen zwölf Etappen lang. Auf der letzten Bergankunft der Rundfahrt brach er dann jedoch total ein und verlor über eine halbe Stunde, sodass er im Schlussklassement auf dem 14. Platz landete. Diese extremen Leistungsschwankungen wurden von dem Pfleger, dem späteren Kronzeugen Willy Voet auf den Missbrauch von Cortison zurückgeführt.

Bei der Tour de France 1998 trat er zusammen mit Virenque als einer der Mitfavoriten an, befand sich aber nach wenigen Tagen im Zentrum der Festina-Affäre, bei der eine systematische Dopingpraxis in seinem Team Festina aufgedeckt wurde. Zülle gab nach anfänglichem Leugnen wie fast alle Teamkollegen unter Tränen die Einnahme verbotener Mittel zu. Am 1. Oktober 1998 verhängte die Doping-Kommission des Schweizer Radsportverbands gegen Zülle eine achtmonatige Sperre.

Nach Ablauf seiner Sperre belegte Zülle bei der Tour de France 1999 hinter Lance Armstrong den zweiten Platz. Dabei wurde er schon in der Frühphase der Rundfahrt in einen Massensturz verwickelt, wobei er über sechs Minuten in der Gesamtwertung verlor. Die Etappe führte über einen Damm, die Passage du Gois, der nur bei Niedrigwasser passierbar und von Meerwasser glitschig geworden war. Im Jahre 2012 wurde Armstrong der Toursieg wegen Doping aberkannt; der erste Platz bleibt unbesetzt, so dass Zülle weiterhin als Zweiter der Tour de France 1999 geführt wird.[5]

An seine früheren Leistungen hat er jedoch nicht mehr anknüpfen können. Sein letzter grosser Erfolg war der Sieg bei der Tour de Suisse 2002 mit einem Vorsprung von 1:27 Minuten auf den Polen Piotr Wadecki. Nach der Saison 2004 trat Zülle zurück.


Platzierungen bei den Grand Tours:



(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Alex_Zülle)





(Bild: www.radsportseiten.net)





Zusatzinformationen zu diesem Objekt:

Wheeler Worldwide ist eine Fahrrad-Marke der Schweizer Firma intercycle in Sursee. Die Firma gehört zur Hostettler AG.

Hergestellt werden die Räder in Fernost. Wheeler Mountainbikes waren in Australien und den USA beliebt. Die Firma stellt hauptsächlich Mountainbikes, Fullsuspension, Hardtail und E-Bikes her.

Die Räder sind bei Sportlern in der MTB Weltmeisterschaft, Europameisterschaft und Schweizer Meisterschaft vertreten. Die Firma sponsert u. a. Esther Süss (Siegerin der Weltmeisterschaft MTB Marathon 2013), Thomas Stoll und Konny Looser.


 

Renner:    Wheeler, blau